IT Asset Management ist kein technisches Detail, sondern eine Führungsfrage. Dieser Beitrag zeigt, wie IT-Verantwortliche ITAM so erklären, dass Geschäftsführer den wirtschaftlichen Nutzen klar erkennen.
In vielen Unternehmen läuft die IT scheinbar reibungslos. Die Mitarbeiter arbeiten, die Systeme funktionieren, Rechnungen werden bezahlt. Fragt man jedoch den Geschäftsführer, wie viele Laptops, Softwarelizenzen oder Server das Unternehmen tatsächlich besitzt und was davon wirklich genutzt wird, wird es oft vage.
Nicht aus Unwissen, sondern weil diese Transparenz im Alltag selten eingefordert wird. Solange keine Probleme auftreten, bleibt das Thema unsichtbar. Genau hier liegt das Risiko. Denn fehlende Übersicht in der IT bedeutet nicht nur ineffiziente Ausgaben, sondern auch rechtliche, finanzielle und operative Unsicherheiten und letztlich oft vermeidbare Kosten.
Im folgenden Beitrag erläuterten wir ausführlich: Wie Geschäftsführungen durch IT-Asset-Management profitieren
IT Asset Management, kurz ITAM, setzt genau an diesem Punkt an.
Ein Thema, das selten auffällt, bis es richtig teuer wird!
Ein IT Asset Management, kurz ITAM oder auch Inventarverwaltung, bedeutet im Kern: zu wissen, was dem Unternehmen gehört, was es kostet und wofür es genutzt wird, bezogen auf die eigene IT, aber auch das gesamte Unternehmen.
Dazu zählen unter anderem:
Einfach gesagt: ITAM ist die Inventarliste der digitalen Arbeitswelt, allerdings nicht als Excel-Tabelle, sondern als verlässliche Entscheidungsgrundlage.
Für einen Geschäftsführer ist ITAM kein Nice-to-have, kein reines IT-Werkzeug, sondern ein Instrument zur Steuerung von Kosten, Risiken und Investitionen. Es schafft Transparenz dort, wo sonst Annahmen und Gewohnheiten dominieren.
Viele Entscheider bewerten ITAM zunächst als „reines IT-Thema“. Typische Gedanken sind:
Diese Einschätzung mag nachvollziehbar erscheinen. Ein ITAM macht sich selten sofort bemerkbar. Sein Nutzen zeigt sich meist nicht durch neue Funktionen, sondern durch vermeidbare Fehler, unnötige Kosten und reduzierte Risiken.
Gerade langfristig steigt der Nutzen eines ITAM immens: Mehr erfahren
Gerade weil diese Probleme nicht täglich sichtbar sind, wird ihr wirtschaftlicher Einfluss unterschätzt.
Ohne ITAM ist unklar, welche Software wirklich genutzt wird und welche lediglich bezahlt wird. In vielen Unternehmen existieren Lizenzen, die seit Monaten oder Jahren nicht verwendet werden.
IT-Asset-Management schafft belastbare Zahlen:
Das Ergebnis sind messbare Einsparungen, oft ohne funktionale Einschränkungen aber mit immensen Mehrwert.
Softwarehersteller prüfen regelmäßig, ob Unternehmen korrekt lizenziert sind. Fehlende Übersicht kann zu Nachzahlungen, Vertragsstrafen oder Reputationsschäden führen.
ITAM sorgt dafür, dass das Unternehmen:
Das ist kein theoretisches Risiko, sondern eine reale Haftungsfrage.
Ohne ITAM basiert IT-Planung häufig auf Schätzungen. Mit ITAM werden Investitionen nachvollziehbar:
ITAM liefert die Grundlage für planbares Wachstum statt reaktiver Notlösungen.
Unbekannte oder nicht gepflegte IT-Komponenten sind potenzielle Sicherheitslücken. Geräte ohne klaren Eigentümer oder Software ohne Wartung erhöhen das Risiko von Ausfällen und Datenverlust.
ITAM schafft Ordnung und Verantwortlichkeit, ein entscheidender Faktor für Compliance und Unternehmenssicherheit.
Paradoxerweise spart ein IT-Asset-Management Zeit. Statt aufwendiger Rückfragen, manueller Listen und spontaner Recherchen existiert eine verlässliche Datenbasis.
Das Management erhält klare Antworten. Die IT gewinnt Zeit für strategische Aufgaben.
Im folgenden Beitrag finden Sie weitere 10 Gründe für den Einsatz von IT-Asset-Management-Software
Der entscheidende Punkt ist die Kommunikation und Ansprache.
Ein IT-Administrator überzeugt nicht mit technischen Details, sondern mit betriebswirtschaftlichen Argumenten. Erfolgreich ist, wer:
Wichtig ist auch, nicht sofort über Tools oder Systeme zu sprechen. Zuerst geht es um das Problem, dann um den Nutzen, erst zuletzt um die Lösung.
Kombiniert Hardware, Lizenzen, Verträge, Bestellungen und vieles mehr in einem System.
Ein mittelständisches Unternehmen mit rund 250 Mitarbeitern hatte über Jahre hinweg Software nach Bedarf beschafft. Niemand hatte den vollständigen Überblick, nichts wurde konkret dokumentiert oder zentral verwaltet.
Im Rahmen eines ITAM-Projekts stellte sich heraus:
Nach der Bereinigung sanken die laufenden IT-Kosten deutlich. Gleichzeitig konnte das Management erstmals verlässlich planen und Audits ohne Zeitdruck begegnen.
Der Mehrwert lag nicht in der Technik, sondern in der gewonnenen Transparenz.
IT Asset Management ist kein Selbstzweck und kein Kontrollinstrument für die IT. Es ist ein mächtiges Werkzeug für Unternehmen, das Geschäftsführern ermöglicht, fundierte Entscheidungen zu treffen, Risiken zu reduzieren und Kosten im Griff zu behalten.
Ein IT-Administrator überzeugt dann, wenn er ITAM nicht als technische Notwendigkeit verkauft, sondern als das, was es ist:
IT-Asset-Management bedeutet eine Grundlage für unternehmerische Kontrolle.
Head of Sales & Marketing
Herr Ritter verantwortet bei der EntekSystems die Bereiche Sales & Marketing, vom Management der Teams, bis hin zu Marketingkampagnen, Markenstrategien und Wachstumsplänen.
Kombiniert Hardware, Lizenzen, Verträge, Bestellungen und vieles mehr in einem System.
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