Warum explodieren die IT-Kosten in vielen Unternehmen, obwohl manche Hardware sogar immer günstiger wird? Wie haben sich die IT-Kosten im Laufe der Zeit veränderten?
Warum explodieren die IT-Kosten in vielen Unternehmen, obwohl die Hardware teils immer günstiger wird?
Die Antwort liegt nicht im Preis eines einzelnen Servers oder Notebooks. Sie liegt in der Entwicklung der IT selbst. Wer die letzten 40 Jahre betrachtet, erkennt schnell: Aus wenigen Investitionen wurden tausende kleine Kostenpositionen: verteilt auf Hardware, Cloud, Lizenzen, Verträge und Abonnements.
Begleiten Sie mich auf einer kleinen Zeitreise.
Anfangs gabs es faktisch fast keine IT im eigentlichen Sinne. Man zählte hier den Hausanschluss der Telekom (damals noch konkurrenzfrei) nebst Telefonanlage mit Einschubkarten für Nebenstellen, die per Kupferverdrahtung und Etagenunterverteilern zu den Telefondosen in den Büros führten mit zur IT. Dafür gab es aber oft externe Dienstleister. Zu dieser Zeit waren Schreibmaschinen mit Memoryfunktion noch ein Hightech Fortschritt und ein Statussymbol.
Ab hier wäre die Möglichkeit gegeben, das erste Mal die Kosten wirklich auf Basis eines Verursacherprinzips zu verteilen und Rückschlüsse zur Verteilung zu ziehen. Diese Gelegenheit wurde oft verpasst, es ging pauschal einfach alles zu Lasten der IT.
Parallel wurden mit digitalen Telefonanlagen und AS400 Systemen auch die ersten Lizenzen in Unternehmen eingeführt, parallel dazu wird das Handy oder Blackberry mehr und mehr ein akzeptiertes Arbeitsmittel und auch hier kommen die Verträge nun ins Spiel. Tarifchaos und Erneuerungen stehen an.
Folglich werden IT Mitarbeiter für die Großrechner und Handys benötigt und eine IT-Abteilung beginnt sich zu formen. Ebenso ein erhöhtes Kostenwachstum ohne Kontrolle und sekundenschnelle Übersicht! Gerade dann zur nächsten Stufe mit der Einführung von Arbeitsplatzrechner unter Novell oder Windows mit Internetzugängen.
Später kamen Großrechnersysteme wie bspw. die AS400 von IBM, dazu. Hier beginnt die erste wirkliche Vernetzung mit Token-Ring im Gebäude. Mitarbeiter erhalten dieses grauen 5250-Terminals mit dem schwarz-grünen Display und arbeiten gemeinsam an einem System.
Da die Anforderungen auf Seiten der AS400 Stationen beim Mitarbeiter sich nicht im Vergleich zu den heutigen Systemen an Ressourcen geändert haben und regelmäßig getauscht werden mussten, waren es oft Einmalinvestitionen und im Zuge einer globalen Umstellung entstanden.
Auch ein üblicher Prozess zu dieser Zeit der Entwicklung waren Kostenstellen. Leider aber im Bereich IT oft falsch gelebt.
Alles, was ein Stecker hatte, ging ebenfalls wieder auf Kosten der IT-Abteilung. Folglich war die IT-Abteilung mit Ihren 2 Mitarbeitern die weitaus teuerste Abteilung in der ganzen Firma, bei einer wachsenden Anforderung und teils Untersetzung, da die Personalkosten ebenfalls, teils mehr im Blick lagen als andere Kosten.
Die eigentlichen Kosten lagen nicht auf den Arbeitsplätzen, sondern im zentralen System. Dadurch entstand erstmals die Möglichkeit, IT-Kosten verursachergerecht auf Abteilungen oder Geschäftsbereiche umzulegen. In vielen Unternehmen wurde diese Chance jedoch nicht genutzt.
Objektiv betrachtet, war die IT-Abteilung von der eigentlichen Nutzung her die kleinste und sparsamste Abteilung.
Blicken Sie mal für sich selbst zurück. Welche Prozesse wären in Ihrem Unternehmen damals anders bearbeitet und verrechnet worden, wenn Sie auf den aktuellen Stand der Assets (wie aller Geräte, Handys, Lizenzen, Verträge und Einkauf) einen direkten sofortigen Zugriff und Überblick gehabt hätten und die Kosten sogar auf Firmen, Abteilungen und Mitarbeiter verteilen könnten?
Heute veraltet die Technologie leider schneller als wie diese gebaut wird. Die Anforderungen steigen und gerade im Bereich KI und Hardwarezukauf entstehen immer wieder Mangel und Ressourcen die erneuert werde müssen.
Ob in Form von Bauteilen oder ganzen Rechenzentren. Globalisierung die Ressourcen zwar an Punkt A für Firma B an Stelle C verfügbar macht, jedoch schon der schnelleren anderen Firma F gekauft wurde bevor B dazu kam den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln.
Preissteigerungen von bis zu 500% sind möglich in kürzester Zeit. Auslöser sind Weltkrisen, Produktionsengpässe über Lieferprobleme und natürlich der schnelle breitgestreute Informationsfluss und die Weitergabe von solchen Informationen weltweit in Millisekunden durch das www.. Das alles sind KO-Kriterien ohne langfriste Planungen für ein Unternehmen.
Daher muss(te) sich jedes Unternehmen die Frage stellen: Gibt es alle Voraussetzungen hierfür, Tools, Erfahrung im Umgang mit Kostenstellen und das Bewusstsein dafür?
Mit dem Einzug künstlicher Intelligenz verändert sich die Kostenstruktur erneut.
GPU-Server, KI-Modelle, API-Abrechnung, Token-Kosten und spezialisierte Hardware erzeugen neue, oft schwer kalkulierbare Ausgaben. Unternehmen benötigen deshalb nicht weniger Transparenz als früher, sondern deutlich mehr.
Aus einem zentralen System wurden plötzlich hunderte einzelne Endgeräte, die gepflegt, aktualisiert und ersetzt werden mussten.
Kombiniert Hardware, Lizenzen, Verträge, Bestellungen und vieles mehr in einem System.
Als Grundlage dient das richtige Tool zur Verwaltung aller Anlagegüter, Assets, Geräte und immateriellen Güter wie Lizenzen und Verträge zur Ermittlung und Verwaltung der Kosten.
Früher galt immer der Leitsatz im Einkauf liegt der halbe Gewinn, da sich aber der Einkauf geändert hat und Produkte viel kurzlebiger geworden sind und auch immateriell und mit selbst verlängernden Lebenszyklen liegt das Augenmerkt nun auf der Kontrolle und Vermeidung von unnötigen Kosten.
Wie Überzogene oder ungewollt verlängerte Verträge, hoher Ausfall wegen zu alten Assets aber auch ungenutzte Lizenzen bilden in dem heutigen Wirrwarr an Lizenzierungen und Portalen und Lizenztypen keine einfache Kontrolle mehr.
Zudem gilt je größer das Unternehmen, ggf. mit Mehrmandantenbetrieb und einer hohen Mitarbeiteranzahlen lässt oft eine zentrale, aber auch dezentrale Verwaltung hinterlaufen.
Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage gilt es die Kosten nach 3 in vielen Unternehmen auf Reserven zurückgreife Unternehmen mit einem funktionalen Monitoring einer Asset- Veraltung und Übersicht gerade vor vermeidbaren Kosten zu schützen. Aber auch das nächste Budget realistisch planbar zu gestalten.
Unser aktueller Technologie-Stack erlaubt uns heute bequem von der Couch aus Server, welche wir nach CPU, RAM, Diskvolumen und aktiver Nutzung bezahlen an einem weltweiten Standort per Mausklick zu platzieren und aus einem Portal heraus zu starten, herunterzufahren, administrieren, anzusteuern, aber auch zu monitoren im Bereich Events und vor allem Kosten.
Hier beginnt die Explosion der Lizenzkosten.
Aber nicht nur die weltweite Planung in einer Cloud ist relevant, sondern auch das Monitoring der lokalen Ressourcen inklusive Verträge, Lizenzen und aller Hardware Assets sind ausschlaggebend für eine völlig Kostenkontrolle und Steuerung.
Grundlegend ist ein 360-Grad-Gesamtüberblick entscheidend.
Nur wenn sämtliche IT-Ressourcen (unabhängig davon, ob sie lokal betrieben oder als Cloud-Service genutzt werden) zentral erfasst und miteinander in Beziehung gesetzt werden, entsteht die notwendige Transparenz für fundierte Entscheidungen.
Dazu gehören neben Servern, Arbeitsplatzrechnern, Notebooks, Smartphones und Netzwerkkomponenten ebenso Softwarelizenzen, Cloud-Abonnements, Wartungsverträge, Garantie- und Leasinglaufzeiten sowie virtuelle Ressourcen. Erst die Kombination dieser Informationen beantwortet wichtige Fragen: Welche Kosten verursacht ein Mitarbeiter oder eine Abteilung tatsächlich? Welche Lizenzen werden nicht genutzt? Welche Hardware steht kurz vor dem Lebensende? Welche Verträge verlängern sich automatisch? Wo entstehen unnötige Doppelanschaffungen oder vermeidbare Cloud-Kosten?
Ein modernes IT Asset Management schafft genau diese Transparenz. Es verbindet technische Informationen mit kaufmännischen Daten und ermöglicht Unternehmen, nicht nur auf Veränderungen zu reagieren, sondern Investitionen frühzeitig zu planen, Budgets belastbar zu kalkulieren und Kosten kontinuierlich zu optimieren. Aus einer einfachen Inventarliste wird damit ein strategisches Steuerungsinstrument für die gesamte IT.
Eine professionelle Asset-Verwaltung reduziert nicht nur IT-Kosten, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Durch eine transparente Übersicht über vorhandene Hardware, Software und deren Nutzung lassen sich Geräte gezielter einsetzen, Wartungszyklen optimieren und Lebenszyklen verlängern.
Dadurch werden unnötige Neuanschaffungen vermieden, Ressourcen effizienter genutzt und der ökologische Fußabdruck der IT reduziert. Gleichzeitig unterstützt eine strukturierte Asset-Verwaltung Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und verantwortungsvoller mit vorhandenen IT-Ressourcen umzugehen.
Ein weiterer Aspekt gewinnt heute zunehmend an Bedeutung: Compliance und die konsequente Einhaltung gesetzlicher, regulatorischer und interner Vorgaben. Eine ordentliche Asset-Verwaltung schafft die notwendige Transparenz über sämtliche IT-Ressourcen und unterstützt Unternehmen dabei, den Überblick über eingesetzte Geräte, Softwarelizenzen und Zugriffsrechte zu behalten.
So lassen sich Compliance-Anforderungen besser erfüllen, Risiken frühzeitig erkennen und potenzielle Verstöße vermeiden. Gleichzeitig erleichtert eine dokumentierte und nachvollziehbare Verwaltung die Vorbereitung auf Audits und sorgt dafür, dass IT-Prozesse jederzeit regelkonform und effizient gestaltet werden können.
Es geht um die folgenden Punkte:
Ohne Asset-Management kaum möglich.
Die Entwicklung der IT ist längst nicht abgeschlossen: im Gegenteil. Mit dem zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Edge Computing, digitalen Zwillingen und immer stärker automatisierten Infrastrukturen entstehen kontinuierlich neue Technologien, aber auch neue Kostenmodelle.
Neben klassischen Hardware- und Softwareinvestitionen rücken verbrauchsabhängige Abrechnungen, KI-Modelle, Cloud-Ressourcen und komplexe Lizenzstrukturen immer stärker in den Fokus. Gleichzeitig wächst die Anzahl der zu verwaltenden Assets: sowohl physisch als auch digital.
Für Unternehmen bedeutet das: Die Transparenz über die eigene IT wird künftig noch wichtiger als heute. Wer jederzeit weiß, welche Assets vorhanden sind, wie sie genutzt werden, welche Kosten entstehen und wann Verträge oder Lizenzen auslaufen, schafft die Grundlage für fundierte Entscheidungen und eine nachhaltige Budgetplanung.
IT Asset Management ist daher keine einmalige Inventarisierung und auch kein Projekt mit einem festen Enddatum. Es ist ein kontinuierlicher Managementprozess, der Unternehmen dabei unterstützt, wirtschaftlich zu handeln, Risiken zu minimieren und auf zukünftige technologische Entwicklungen flexibel reagieren zu können.
Gerade in einer Zeit, in der Innovationen in immer kürzeren Zyklen entstehen, wird ein vollständiger Überblick über die eigene IT zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Die größte Herausforderung moderner IT besteht heute nicht darin, neue Systeme zu beschaffen, sondern jederzeit den vollständigen Überblick über Kosten, Assets, Lizenzen und Verträge zu behalten.
Die eigentliche Herausforderung moderner IT sind heute nicht mehr allein die Anschaffungskosten. Während Hardware und Software früher häufig den größten Kostenfaktor darstellten, entstehen die größten finanziellen Belastungen inzwischen oft durch laufende Betriebskosten, unübersichtliche Strukturen und ineffiziente Nutzung vorhandener Ressourcen.
Fehlende Transparenz über Gerätebestände, ungenutzte Lizenzen, doppelte Anschaffungen oder nicht optimal geplante Lebenszyklen führen dazu, dass IT-Budgets unnötig belastet werden. Ohne eine professionelle Verwaltung der IT-Assets fehlt Unternehmen häufig die Grundlage, um Kosten gezielt zu steuern und Einsparpotenziale frühzeitig zu erkennen.
Die Herausforderung besteht daher nicht nur darin, IT-Ressourcen bereitzustellen, sondern diese über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg effizient, wirtschaftlich und nachhaltig zu verwalten.
➡️ Das ist heute der eigentliche Kostentreiber.
Fragen Sie sich auch: Was wäre Ihnen diese 5 Ja-Stimmen im Monat wert?
Früher war IT deutlich stärker von physischen Anschaffungen geprägt: Unternehmen kauften Hardware, statteten Mitarbeitende damit aus und nutzten diese Systeme häufig über viele Jahre hinweg. Die damit verbundenen Kosten waren meist planbar und überschaubar.
Heute hat sich die IT-Landschaft grundlegend verändert. Neben klassischen Hardware-Investitionen entstehen laufend neue Kosten durch Cloud-Dienste, Software-as-a-Service-Modelle, virtuelle Systeme, KI-Plattformen, zusätzliche Benutzerlizenzen und automatisch verlängerte Verträge. Diese wiederkehrenden Ausgaben wachsen häufig schrittweise und bleiben ohne eine zentrale Übersicht schnell unbemerkt.
Wer diese Kosten nicht transparent erfassen und in Echtzeit analysieren kann, riskiert den Verlust der Kontrolle über IT-Budgets, Investitionen und die langfristige Wirtschaftlichkeit der eigenen IT-Umgebung. Unnötige Ausgaben, ungenutzte Lizenzen oder redundante Systeme werden so oft erst erkannt, wenn bereits erhebliche Kosten entstanden sind.
Moderne Asset-Management-Systeme bieten deshalb weit mehr als reine Inventarlisten. Sie schaffen eine zentrale Informationsbasis für Transparenz, Kostenkontrolle und strategische Planung. Unternehmen erhalten einen vollständigen Überblick über ihre IT-Ressourcen, können Budgets gezielter steuern und treffen fundierte Entscheidungen auf Basis aktueller Daten.
Denn nur was vollständig erfasst, verstanden und bewertet wird, kann auch effizient und wirtschaftlich gesteuert werden.
Ich hoffe, Sie haben sich und Ihre Erfahrungen im Wandel auf unserer Zeitreise auch wiedererkannt. Der Fortschritt bewegt sich von teuren Einmalkosten zu stetig im Wandel befindlichen Kosten, die ohne volle Kontrolle in Echtzeit nicht mehr effektiv und im Sinne eines Unternehmens zu managen sind!
Geschäftsführer / CFO
Co-Founder und Geschäftsführer der EntekSystems GmbH. Herr Kister verantwortet bei uns die Bereiche kaufm. Vertrieb und Finanzen.
Kombiniert Hardware, Lizenzen, Verträge, Bestellungen und vieles mehr in einem System.
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