Digitale Souveränität bedeutet, dass Länder oder Unternehmen ihre digitalen Technologien selbst kontrollieren und unabhängig von Importen agieren. Eine Inventarverwaltung verschafft Überblick über Hardware, Software und Lizenzen, spart Kosten, erhöht die Sicherheit und reduziert Abhängigkeiten.
Digital souverän ist ein Land, das eigene substanzielle Fähigkeiten in digitalen Schlüsseltechnologien besitzt und selbstbestimmt darüber entscheiden kann, aus welchen Ländern es digitale Technologien bezieht.
Der Verband Bitkom veröffentlicht eine Presseinformation mit dem Titel „Europas Weg in die digitale Souveränität“.
Wesentliche Punkte sind:
Die aktuelle Situation zeigt erhebliche Abhängigkeiten: Hardware, Software, Cloud‑Services werden überwiegend im Ausland bezogen (Endgeräte 93 %, Bauteile 74 %, Software 72 %), was Verwundbarkeiten schafft.
Wenn z. B. ein wichtiger Herstellerchip nur in Taiwan gefertigt wird und dort durch politische Spannungen gestört würde, trifft das direkt Industrien in Deutschland.
Vertrauen in Partnerländer sinkt (z. B. in USA oder China), wodurch auch digitale Route, Lizenzierung oder Datenflüsse instabiler werden können.
Wer Technologien nur nutzt, aber nicht mitentwickelt oder produziert, gerät ins Hintertreffen. Die Entwicklung und die Innovation sowie Wertschöpfung bleiben oftmals im Ausland.
Bei starker Abhängigkeit von externen Anbietern besteht das Risiko, dass Datenzugänge, Wartung, Updates oder Kontrolle nicht vollständig in eigenen Händen sind.
Digitale Infrastruktur und Dienste beeinflussen stark gesellschaftliche, wirtschaftliche und staatliche Prozesse. Eine Region, die hier stark fremdbestimmt ist, hat weniger Handlungsspielraum.
Kombiniert Hardware, Lizenzen, Verträge, Bestellungen und vieles mehr in einem System.
Inventarverwaltung im Sinne von IT‑Assets, Software‑Lizenzen, Hardware, Cloud‑Services, Datenbeständen etc., ist ein Teilaspekt einer digitalen Strategie und unterstützt die digitale Souveränität. Hier sind die wichtigsten Vorteile:
Die Verbindung besteht darin, dass digitale Souveränität nicht nur ein abstraktes Ziel ist, sondern konkrete Umsetzungsschritte erfordert, z. B. ist die Einführung einer Inventarverwaltung ein solcher Schritt:
Der Bitkom‑Artikel zeigt eindrücklich, wie stark deutsche Unternehmen derzeit von digitalen Importen abhängig sind!
Technologisch, wirtschaftlich und strategisch ist der Standort in Deutschland aber auch Europa durchaus gefährdet. Die Forderung nach mehr digitaler Souveränität ist daher mehr als gerechtfertigt.
Gleichzeitig ist eine gute Inventar‐ bzw. Assetverwaltung ein konkreter Hebel, mit dem Unternehmen und Länder beginnen können, ihre digitale Autonomie zu stärken: Transparenz schaffen, Abhängigkeiten reduzieren, Kosten senken, Sicherheit erhöhen, strategische Handlungsmöglichkeiten erweitern.
CTO
Herr van der Steeg ist bei der EntekSystems als Chief Technology Officer für alle Belange der Produktentwicklung und technischen Konzeption verantwortlich.
Kombiniert Hardware, Lizenzen, Verträge, Bestellungen und vieles mehr in einem System.
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