IT-Leasing ist die smarte Lösung für moderne Unternehmen: Um technisch auf dem aktuellen Stand zu bleiben, die eigene Liquidität zu schonen, aber auch Steuern zu sparen, kann dies eine Option für alle Arten von IT-Geräten sein.
Ob sich das IT-Leasing von Geräten lohnt, hängt von der Größe des Unternehmens, seiner liquiden Mittel, aber auch der strategischen Ausrichtung ab. Vertraglich kann so gut wie jedes Gerät in ein Leasing übernommen werden.
Zu den am häufigsten geleasten IT-Geräten gehören Computer und Laptops. Ob leistungsstarke Workstations für Grafikdesigner oder leichte Notebooks für mobiles Arbeiten.
Typische Beispiele sind:
Bei der Rückgabe müssen alle Daten vollständig und sicher gelöscht werden (plus Nachweise). Es muss in Teilen auch eine zertifizierte Datenlöschung eines Anbieters dokumentiert vorhanden sein.
Alternativ kann ein sogenannter "Mitarbeiterverkauf" am Ende vereinbart werden, durch den der Mitarbeiter das Gerät übernehmen und privat weiternutzen darf.
Auch Monitore lassen sich problemlos, einzeln oder als Teil kompletter Arbeitsplatzlösungen, leasen.
Beliebte Varianten sind dabei:
In der Regel sind normale Gebrauchsspuren meist erlaubt und führen nicht zu einer Erhöhung der Kosten oder einer Nachberechnung durch den Leasing-Geber.
Falls durch den Transport oder häufig wechselnde Personen am Arbeitsplatz (z. B. Shared Desk-Konzept) größere Schäden an Monitoren oder Displays vorkommen, wird dies mit hoher Sicherheit zu zusätzlichen Kosten führen. Hierbei sind die Leasing-Konditionen maßgebend und sollten bekannt sein.
Es kann daher lohnend sein, dass man ein Service- oder Versicherungspaket vorab abschließt, dass diese Schadensthemen abfedert.
Kombiniert Hardware, Lizenzen, Verträge, Bestellungen und vieles mehr in einem System.
Mobile Geräte sind ein weiterer zentraler Bestandteil moderner IT-Infrastruktur.
Typische Geräte sind:
Im Vergleich zu Servern (oft 60 Monate) sind die Laufzeiten bei Smartphones deutlich kürzer.
Üblich sind 24 Monate, da die Akku-Leistung und die technologische Relevanz nach zwei Jahren oft spürbar nachlassen.
Da Top-Smartphones (vor allem von Apple) einen hohen Wiederverkaufswert haben, fallen die monatlichen Leasingraten oft überraschend niedrig aus, da die Leasinggesellschaft mit einem hohen Erlös nach der Rücknahme kalkuliert.
Drucker gehören zu den klassischen Leasingobjekten im Büro, da der Service (Wartung, Verschleiß, Tausch) kombiniert mit eingekauft wird.
Mögliche Geräte-Klassen sind:
Da Drucker oft massiv beansprucht werden, ist der Restwert nach 36 bis 60 Monaten oft geringer als bei anderen IT-Gütern.
Viele Verträge erlauben es, das Gerät gegen Ende der Laufzeit unkompliziert gegen ein neueres, effizienteres Modell auszutauschen, ohne dass sich die monatliche Rate drastisch ändert.
Während man Laptops oft zurückgibt, bieten manche Anbieter bei Druckern attraktive Optionen zur Übernahme für einen symbolischen Restbetrag an, falls das Gerät noch gut in Schuss ist.
Auch komplexe IT-Infrastruktur kann geleast werden.
Dazu gehören:
Ein Server ist kein mobiles Gerät. Das hat rechtliche und praktische Folgen, die sich besonders auf die Abmeldepflicht und Rückbaukosten beziehen.
Der Standort der Server ist im Vertrag oft festgeschrieben. Ein Umzug des Rechenzentrums muss dem Leasinggeber gemeldet werden.
Am Ende der Laufzeit müssen die oft schweren Geräte fachgerecht ausgebaut werden. Manche Leasingverträge enthalten bereits Optionen für die Abholung und die zertifizierte Datenlöschung vor Ort, da die Festplatten das Haus aus Sicherheitsgründen oft nicht ungelöscht verlassen dürfen.
Neben den Hauptgeräten lassen sich auch viele Zubehörteile leasen:
Auf Grund des Hygiene-Aspekts und der starken Abnutzung von Peripherie-Geräten wird diese "mögliche" Variante häufig nicht in Betracht gezogen, sondern diese Kategorie eher selbst von der IT-Abteilung eingekauft.
Peripheriegeräte sind oft mechanisch beansprucht oder gehen schneller verloren (z. B. Kabel, Adapter).
In großen Leasingverträgen wird oft eine gewisse Quote an „Kleinteil-Schwund“ oder Defekten einkalkuliert.
Im Gegensatz zu MacBooks oder High-End-Servern haben Tastaturen oder Mäuse nach drei Jahren einen Restwert von nahezu Null. Leasingverträge für Peripherie sind daher oft so kalkuliert, dass die Geräte am Ende der Laufzeit für einen symbolischen Euro übernommen oder einfach entsorgt werden.
Gleichzeitig sorgen planbare monatliche Kosten für eine hohe finanzielle Transparenz. Die festen Raten erleichtern die Kalkulation und machen Ausgaben langfristig vorhersehbar. Unerwartete Belastungen durch größere Anschaffungen entfallen, was die finanzielle Planung deutlich stabiler macht.
Ein weiterer entscheidender Vorteil ist der Zugang zu stets aktueller Technik. Da Leasingverträge meist zeitlich begrenzt sind, können Geräte regelmäßig durch neuere Modelle ersetzt werden. So bleibt die IT-Infrastruktur auf dem neuesten Stand, ohne dass jedes Mal hohe Investitionen notwendig sind. Das steigert nicht nur die Effizienz, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit.
Nicht zuletzt beinhalten viele Leasingverträge zusätzliche Serviceleistungen. Dazu zählen häufig Wartung, Reparaturen oder sogar der Austausch defekter Geräte. Das reduziert den administrativen Aufwand und minimiert Ausfallzeiten, da im Problemfall schnell reagiert werden kann.
Insgesamt bietet IT-Leasing somit eine komfortable und wirtschaftlich attraktive Lösung für moderne Arbeitsumgebungen.
IT-Leasing ist ideal, wenn Sie Planungssicherheit bei den monatlichen Kosten wollen und darauf angewiesen sind, dass Ihre Hardware immer auf dem neuesten Stand ist.
Wenn Sie Geräte hingegen über sechs oder sieben Jahre "bis zum bitteren Ende" nutzen möchten, fahren Sie mit einem Kauf meist günstiger.
Prüfen Sie daher, wie Sie langfristig Ihre IT-Finanzen aufbauen und strukturieren wollen und welche Geräte überhaupt über ein IT-Leasing bezogen werden sollen oder welche nicht. Daraus ergibt sich eine klare Entscheidung und der eventuelle Start in das Thema!
CTO
Herr van der Steeg ist bei der EntekSystems als Chief Technology Officer für alle Belange der Produktentwicklung und technischen Konzeption verantwortlich.
Kombiniert Hardware, Lizenzen, Verträge, Bestellungen und vieles mehr in einem System.
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