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Lokalisieren Sie Ihre Assets - Automatische Inventarisierung

Neue Standorte, Netzwerkstrukturen oder einfache Fehler führen dazu, dass Assets nicht mehr lokalisiert werden können. Erfahren Sie, wie die automatische Inventarisierung Ihnen helfen kann.

Alexander van der Steeg
Alexander van der Steeg Veröffentlicht am 01.11.2022

Nichts ist so beständig wie der Wandel

Griechischer Philosoph Heraklit

Unsere Zeit ist geprägt von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Unstetigkeit, extremen politischen und sozialen Veränderungen, spannenden Technologie-Veränderungen, aber auch dem Anspruch technologisch jederzeit für alles eine Antwort zu haben!

Seit dem Zitat sind mehrere tausend Jahre vergangen und der Wandel ist aktueller denn je. Wir zeigen Ihnen wie eine automatische Inventarisierung die IT-Abteilung entlasten kann und noch viele weitere Faktoren damit positiv beeinflusst werden können.

Das dynamische Leben fordert Automatismen

Die Anforderungen des normalen Lebens sind seit den 50er Jahren stetig gewachsen. Steigende Produktionskapazitäten, die Einführung von neuen Technologien wie dem Internet in den 90ern bis zur Analyse mit KI haben Menschen, die Prozesse und die Wirtschaft immer wieder verändert.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, werden neue Wege gesucht Kosten zu sparen, Effizienz zu gewinnen und zeitgleich den Faktor Mensch zu minimieren.

Ganze Branchen verändern immer wieder Ihre Prozesse, Lieferketten und den Mindset von Mitarbeitern und Unternehmen, um mit den Anforderungen einer stärker vernetzten Welt Schritt halten zu können. Die Geschwindigkeit, in denen technologische Veränderungen hier Einzug halten, hat sich die letzten Jahre immens gesteigert und Technologie-Sprünge dauern nur noch einen Bruchteil von früheren Iterationen.

Dieses dynamische (Wirtschafts-)Leben ist Teil der Globalisierung und wird durch automatische Prozesse erst möglich gemacht. 24/7 an jedem Ort der Welt kann jeder Prozess, ob mit oder ohne Unterstützung eines Menschen, durchgeführt und bis zur Perfektion unendlich oft durchgeführt werden.

Was muss die IT leisten können?

Somit muss die IT ab Tag 1 liefern und jede Mitarbeiter-Anfrage, das neue Projekt aus der Geschäftsführung, aber auch die täglichen Arbeiten klar strukturiert abarbeiten können. Die IT-Abteilung muss als Service-Provider im eigenen Unternehmen auftreten und zugleich ein Digitalisierer und „Seelentröster“ für die Belange der Mitarbeiter sein.

Folgende Leistungen sind ein „Must-Have“ in der IT:

  • Schnelle Reaktionsgeschwindigkeit bei Anfragen oder Störungen
  • Unterstützung der Unternehmens-Digitalisierung
  • Instandhaltung und Betrieb der digitalen Infrastruktur
  • Planung von zukünftigen strategischen Technologie-Projekten
  • Einhaltung von Compliance-Regelungen
  • Gewährleistung der digitalen Sicherheit in allen Bereichen des Unternehmens

Lokalisieren von Assets – Warum brauche ich den 360-Grad-Blick?

Transparenz und der Zugang zu Informationen sind wichtige Indikatoren, um die verschiedenen Kern-Themen der IT-Abteilung unterstützen zu können.

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Wo befinden sich Ihre Assets genau jetzt?
  • Wer benutzt diese Assets gerade eben?
  • Haben Sie eine Historie zu den Assets, um einen 360-Grad-Blick zu haben?
  • Gibt es Probleme bei den Assets?
  • Haben Sie definierte Standards und Prozesse, um mit den Assets umzugehen?

Der 360-Grad-Blick auf die Assets Ihres Unternehmens ist extrem wichtig und hilft angrenzenden Abteilungen auch Ihre Arbeit und Prozesse zu optimieren. Viele Assets befinden sich als Beispiel innerhalb der Produktion oder Logistik und sind dennoch durch Netzwerke und automatische Verarbeitungsprozesse in der Verantwortung der IT.

Jeder Ausfall in der Logistik hätte sofortige Auswirkungen auf Liefertermine, Kosten und die damit verbundenen Unternehmensziele.

Wie kann man also die Assets lokalisieren und alle notwendigen Informationen ermitteln?

Wie können diese Informationen über ein IT-Asset-Management-System unterschiedlichen Benutzergruppen zur Verfügung gestellt werden?

Somit lokalisieren Sie alle verbundenen Assets aus dem Netzwerk heraus und erhalten den aktuellen Überblick über Ihren Bestand. Inventory360 setzt auf einen agentenlosen Ansatz, wodurch keine Installation notwendig ist und schnell gestartet werden kann.

Bessere Automation durch Regelwerke

Selbstverständlich benötigen auch Automatismen die notwendigen Einstellungs- und Eingriffsmöglichkeiten um diese auch in der Praxis einsetzen zu können.

Wir haben daher die Erfahrung gemacht, dass die ungeprüfte und im Hintergrund ablaufende Erfassung nicht für jeden Kunden der richtige Weg ist.

An dieser Stelle kann ein Regelwerk zur Automation bestimmter Aktionen helfen:

  • Zuweisung von Standorten oder Abteilungen anhand von Subnetzen
  • Identifizierung / Löschung veralteter Geräte
  • Einstellbare Übernahme von Attributen (Besitzer, Hostname
  • Ausnahme bestimmter Gruppen von der Erfassung (z.B. Virtuelle Systeme)
  • Eigene Kategorisierung von erkannten Geräten

Automatische Inventarisierung – Entlastung für die IT-Abteilung

Der Scan Ihres Unternehmens kann 24/7 in unterschiedlichsten Einstellungen durchgeführt werden und verhilft Ihnen zu einem vollständigen Datenbestand.

Mehr allgemeine Informationen zur „Automatischen Inventarisierung“ haben wir in einem früheren Blog-Artikel für Sie zur Verfügung gestellt.

Egal, ob vollautomatischer oder halbautomatischer Prozess können Sie die Daten aus dem Discovery-Scan jederzeit einsehen und bei Bedarf korrigieren:

Was ergeben sich hieraus für Vorteile für Ihre IT-Mitarbeiter:

  • Kein Arbeitsaufwand bei vollständiger Automatisierung
  • Kontrolle durch den Freigabe- und Prüfprozess, da Discovery-Daten einsehbar und korrigierbar werden
  • Asset-Änderungen fallen sehr schnell auf und können analysiert und bewertet werden
  • Änderungen an Netzwerk-Strukturen können auch auf Asset-Ebene genau nachvollzogen werden
  • Vollständige Dokumentation von Änderungen innerhalb von Inventory360 für IT-Abteilung, aber auch alle anderen angrenzenden eingebundenen Abteilungen ist möglich und schafft Vertrauen und Sicherheit
  • Erhöhung der Sicherheit durch einheitliche Daten, schnelle Reaktionsfähigkeit und Transparenz über alle Assets

Durch diese Vorteile sollten Sie, falls noch nicht geschehen, das Discovery-Feature unbedingt ausprobieren und Ihre Prozesse entsprechend optimieren.

Fazit

„Wissen ist Macht“ – Transparenz schafft Vertrauen und Sicherheit in die eigenen Standards und Prozesse.

Damit Ihre IT-Abteilung entlastet wird, müssen die notwendigen Daten jederzeit zur Verfügung stehen. Passende Entscheidungen über den Zustand der IT-Infrastruktur oder einzelne Assets können dann schnell und auf Basis von Daten getroffen werden.

Um solche Verbesserungen zu erzielen, sollten Sie sich über die vollautomatische Inventarisierung Gedanken machen und die nächsten Schritte dazu angehen!

Alexander van der Steeg
Alexander van der Steeg Autor

CTO

Herr van der Steeg ist bei der EntekSystems als Chief Technology Officer für alle Belange der Produktentwicklung und technischen Konzeption verantwortlich.

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