Erfahren Sie, wie ein Self-Service-Portal IT-Prozesse beschleunigt, Genehmigungsworkflows automatisiert und die Bereitstellung von Arbeitsmitteln digitalisiert.
Der Wunsch nach Automatisierung gewinnt in Zeiten von immer komplexeren Prozessen, verteilten Organisationen und Skalierung eine immer größere Bedeutung. Genau an dieser Stelle wird eine smarte Organisation von Mitarbeiteranforderungen über ein Self-Service-Portal unabdingbar.
Viele kennen den Prozess bereits seit dem ersten Arbeitstag im Unternehmen. Man benötigt Zugriffsrechte auf bestimmte Systeme oder Laufwerke, einen zweiten Monitor oder einfach zusätzliche Büroausstattung.
Ein Vorgang, der wie in folgendem Beispiel schnell zu Frust bei allen Beteiligten und unnötigen Arbeitsaufwänden führt.
Die obige Liste könnte man nun endlos fortführen. Dazu kommen noch weitere Medienbrüche wie unterschiedliche Antragsformulare, mündliche Abstimmungen oder unklare Zuständigkeiten.
Selbst einfache Vorgänge werden zu einem bürokratischen und ungesteuerten Organisations-Chaos.
In anderen Bereichen gibt es hier seit Jahrzehnten bereits sehr komfortable Lösungen, die wir alle bereits kennen und zu schätzen gelernt haben.
So ist der Aufwand für eine Bestellung auf Amazon und Co. heute nicht mehr groß und kann bequem mit wenigen Klicks oder auch per Smartphone getätigt werden.
Es gibt verschiedene Bereiche (z.B. Elektronik, Büromöbel) aus denen man Artikel auswählen und dann direkt bestellen kann.
Alle weiteren Prozesse wie Zahlungsabwicklung, Einkauf, Versand laufen für den Besteller automatisiert im Hintergrund ab.
Der Bearbeitungsstand bis hin zum voraussichtlichen Lieferdatum ist ebenfalls jederzeit einsehbar und damit transparent.
Warum also nicht auf die eigenen Prozesse im Unternehmen adaptieren?
Die Überführung von Anforderungsprozessen über ein Self-Service-Portal für Mitarbeiter bringt eine Vielzahl an Vorteilen mit sich:
Ein sauber strukturiertes Self-Service-Portal und gut gepflegter Anforderungskatalog sind zudem ein wichtiger Faktor für die Mitarbeiterzufriedenheit und häufig auch bereits der erste Eindruck, der von einem Unternehmen beim neuen Mitarbeiter hängen bleibt.
Widmen wir uns nun der Frage was alls in das Self-Service-Portal hineingehört. Über alle Unternehmsensgruppen hinweg sind die folgenden materiellen Gegenstände häufig Bestandteil eines gängigen Anforderungskataloges:
Die Möglichkeiten sind vielfältig und keineswegs auf materielle Gegenstände limitiert.
Auch Dienstleistungen und freigabepflichtige Vorgänge sollten direkt mit im Portal abgebildet werden. Denn diese müssen zum einen dokumentiert, aber auch freigegeben und später eingerichtet werden:
Ein sauberer Anforderungsprozess für die Vergabe von Zugriffsrechten ist zudem auch eine perfekte Grundlage für die ISO 27001 Zertifizierung oder NIS2.
Wie baut man ein Self-Service-Portal von Grund auf am besten auf?
Verschaffen Sie sich zunächst in Ihrem eigenen Bereich (z.B. IT) einen Überblick darüber, was häufig wiederkehrende Anforderungen und damit Standard-Prozesse sind.
Häufig gibt es hierfür auch bestimmte Freigabeprozesse oder auch Budgetgrenzen, die berücksichtigt werden müssen. Auch diese Informationen ist für die Strukturierung des Service-Katalogs notwendig.
Digitale Anforderungen, Freigaben, Verleih und Inventarisierung in einem System.
Durch Compliance-Vorgaben und zunehmenden Kostendruck sind viele Mitarbeiteranforderungen auch mit Freigaben durch Vorgesetzte oder Projektleiter verbunden.
Die Realität bietet hier gerade im Bereich öffentlicher Einrichtung und Konzernstrukturen besondere Herausforderungen hinsichtlich der Freigabe von Anforderungen, die ebenfalls im System digital abgebildet werden müssen:
Beachten Sie hierbei auch die folgenden Punkte, die für einen reibungslosen Freigabeprozess nowendig sind:
Wie bei der Einführung von allen neuen Systemen oder Prozessen ist der Start in kleinem Rahmen meist die beste Option um eine initiale Akzeptanz zu etablieren.
Es ist wenig ratsam direkt zu Beginn mit komplexen Anforderungsprozessen zu starten, die eine mehrstufige Freigabe abhängig von Budgetgrenzen erfordern. Stattdessen lieber mit den kleinen, aber häufigen Anforderungen des Alltags beginnen.
Eine gut gelungene Einführung für einen Teilbereich wie z.B. die Anforderung von neuen Notebooks hat schnell einen globalen "Leuchtturm-Effekt" auf andere Bereiche des Unternehmens.
Die daraus gewonnenen Erfahrungen können dann für kompliziertere Vorgänge im Unternehmen genutzt werden.
Unserer Erfahrung nach kommen in diesem Prozess sehr schnell andere Abteilungen mit Ideen für Ihren eigenen Bereich um die Ecke, die es dann zu prüfen und zu etablieren gilt.
Die Vorteile von vordefinierten Anforderungskatalogen und die damit verbundene Automatisierung von Mitarbeiteranforderungen sowie daran verknüpfte Freigabeprozesse sind sehr vielfäligt.
Wie so häufig ist selbstverständlich ein zeitliches Vorinvestment notwendig um die internen Prozesse zu analysieren und zu überführen. Diese Chance kann man sogleich auch zur Bereinigung von Altlasten und Verschlankung historisch gewachsener Bürokratie verwenden.
Neben einer gesteigerten Mitarbeiterzufriedenheit für die anfordernden Mitarbeiter werden auch die zuständigen Fachbereiche durch die Minimierung von Rückfragen und klare Anforderungen entlastet.
Geschäftsführer / CEO
Gründer und Geschäftsführer der EntekSystems GmbH. Herr Kostka verantwortet bei uns die Bereiche technischer Vertrieb und Leitung des Tagesgeschäfts.
Digitale Anforderungen, Freigaben, Verleih und Inventarisierung in einem System.
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