Parameter

Statische Klassen würden nur eine schlechte Wiederverwendbarkeit aufweisen. Daher lassen sich Klassen / Module in Puppet um Parameter erweitern.Hierzu sehen wir uns das folgende Beispiel an:

Die Klasse apache wurde um den Parameter $config_path erweitert. Damit können wir den Pfad der Konfigurationsdatei beliebig anpassen. Der Aufruf der Klasse würde dann wie folgt aussehen.

 

Standardwerte für Variablen

Ferner besteht die Möglichkeit die Variablen optional zu gestalten. Wird im Aufruf der Klasse keine Variable übergeben, greift der definierte Standardwert.

 

Magische Variablen

Neben selbst definierten Variablen bietet Puppet noch weitere integrierte Facter Variablen, welche abhängig vom zu konfigurierenden Zielsystem (Node) sind.
 

  • architecture – CPU Architektur
  • domain – Domainname
  • hostname – Hostname
  • fqdn – FQDN (Fully Qualified dHost Domainname
  • ipaddress – Primäre IPv4 Adresse
  • kernelrelease – Kernelversion
  • operatingsystem – Betriebssystem / Distribution (z.B. Debian, CentOS)
  • operatingsystemrelease – Release des Betriebssystem / der Distribution (z.B. 6.4)

 
Darüber hinaus existieren noch viele weitere Variablen. Diese sind der offiziellen Dokumentation von Facter zu entnehmen.

 

Weiter: Verzweigungen und Bedingungen